Windposts dienen der horizontalen Aussteifung von Verblendmauerwerk und nehmen Belastungen aus Windsog und Winddruck auf. Sie kommen insbesondere bei Gebäuden in Stahlbetonskelettbauweise zum Einsatz, wenn hinter dem Verblendmauerwerk keine durchgehende tragende Wand vorhanden ist. Dazu werden die Windposts an Stahlbetonriegeln oder Deckenstirnseiten befestigt und überbrücken den Bereich der Wärmedämmung bzw. von Leichtbauwänden. Dadurch eignen sie sich besonders für energieeffiziente Gebäude sowie für Gebäude mit Lochfassaden.
Der Windpost JWP ist speziell für die Aussteifung von Verblendmauerwerk in solchen Konstruktionen ausgelegt. In Kombination mit den zugehörigen Maueranschlussankern JMA ersetzt er Luftschichtanker, wenn eine tragende Wand als Verankerungsgrund fehlt, oder unterstützt das Verblendmauerwerk bei hohen Windlasten. Der JWP besteht aus einer U-förmigen Konstruktion mit Langlöchern, in die die Maueranschlussanker eingesetzt werden. Über die Befestigung an Stahlbetonriegeln oder -decken werden die auftretenden Lasten geschossweise aufgenommen und sicher in die Gebäudekonstruktion abgeleitet.
Windposts
Vorteile
- Zur horizontalen Lagesicherung
- Für hohe Windlasten
- Verwendung von Lean Duplex Stahl ermöglicht wärmetechnisch und statisch optimierte Konstruktionen
- Bemessungslast beträgt 0,75kN/m
- Für Geschosshöhen bis zu 4 m
- Auch zur Sicherung von perforiertem Mauerwerk
- Ersetzen Luftschichtanker, wenn tragende Wände fehlen
- Individualisierbar auf Anfrage
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Systeme für Verblendmauerwerk - Technische Information
Verblenderkonsolen, Winkelkonsolen, Luftschichtanker, Verblendanker und Zubehör

Preisliste 2026 Rohbau / Fassade
Gültig ab 1. Februar 2026
