Vergangenes und dieses Jahr haben wir konsequent in die Modernisierung von Maschinen und Anlagen unserer Werke in Berlin, Trebbin, Klettgau und Schönecken investiert. Dies ist Teil einer umfassenden Strategie, sagt PohlCon-Geschäftsführer Oliver D. Gessert:
„Mit diesem mittel- und langfristig geprägten Handeln investieren wir aktiv in unsere Zukunft – unabhängig von den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. So schaffen wir die Grundlage für nachhaltiges Wachstum, hohe Produktqualität und langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.“
Mehr Leistung und höhere Effizienz
So wurde im Werk Berlin die bewährte Leiterschweißanlage Nr. 2 nach rund einer Million geschweißter Leitern um eine weitere technisch vollständig modernisierte Anlage ergänzt. Optimierte Rüstzeiten, höhere Schweißgeschwindigkeiten und eine komfortablere Bedienung sorgen für deutliche Effizienzgewinne.
Besonders umfangreich sind die Investitionen in Trebbin im Bereich der Fertigung von Verblendkonsolen JVA. Mit der neuen Laseranlage können nun deutlich höhere Materialstärken von bis zu 40 Millimetern bearbeitet werden. Darüber hinaus ist sie wesentlich schneller als ihre Vorgängerin: Ein Laserprozess dauert nur noch rund zwölf Minuten anstelle von zuvor etwa einer Stunde. Ergänzt wird die Modernisierung durch eine halbautomatisierte Strahlanlage sowie eine neue vollautomatische Cobot-Schweißzelle, die höchste Präzision, flexible Programmierung und gleichbleibende Qualität ermöglicht. In Zukunft folgt zudem noch eine neue Biegepresse – sie bildet den krönenden Abschluss der kompletten Erneuerung in diesem Produktbereich.
Investitionen mit Weitblick
Auch im Werk Klettgau sorgt eine neue Konturenschneidemaschine für spürbare Verbesserungen – sie wird für die Vorfertigung von Produkten im Bereich Wärmedämmung, Schalung und Schallisolation eingesetzt. Höhere Schnittgeschwindigkeiten, kürzere Rüstzeiten und ein optimierter Materialfluss steigern die Produktivität deutlich. Gleichzeitig profitieren die Mitarbeitenden von einer leiseren Arbeitsumgebung und einer verbesserten Absaugtechnik.
In Schönecken erweitern zwei neue Hydraulikpressen mit 315 bzw. 250 Tonnen Presskraft die Fertigungsmöglichkeiten erheblich. Sie werden hauptsächlich zur Herstellung von Halbfabrikaten im Bereich der Kabeltragsysteme eingesetzt, aber auch zur Produktion der FERBOX®-Verwahrkästen. Dank größerer Pressentische lassen sich größere Werkzeuge einsetzen als bislang und dadurch mehrere Produktionsschritte vereinen. In Kürze kann sich der Standort zudem über eine neue 5-Achs-Fräsmaschine freuen.














